Das Fotoprojekt “Stellar” wirbelt Sternstaub auf

Der amerikanische Fotograf Ignacio Torres brachte eine geradezu himmlische Bilderserie heraus, die den Namen “Stellar” trägt. Das Projekt basiert auf der Theorie, dass die menschliche Spezies aus kosmischer Materie besteht, die wiederum durch den Tod eines Sterns entstanden ist. Der Fotograf erschuf eine Vorstellungswelt, die diese kosmische Geburt vorführt, wofür er sich ganz irdischer Mittel bedient. So etwa benutzt er Staub und glitzerndes Konfetti, um Galaxien zu kreieren. Aus den Partikeln treten ausdrucksstark organische Körper hervor. Es sind die menschlichen Akteure hervor, die die Komposition abrunden. Damit ist die überirdische Schöpfung überzeugend dargestellt.
Die Menschen wirken so, als wären sie in einem Zeitfenster eingefroren. Dieser Eindruck wird durch einen besonderen Effekt unterstützt: Eine Animation, die an die beliebten Wackelbilder erinnert, erzeugt eine räumliche Wirkung.
Die Hintergründe des Projekts mögen etwa abstrakt wirken, so als trüge Ignacio Torres auch seinen Kopf in den Wolken. Aber seine fotografischen Qualitäten sind außerordentlich. Abgesehen davon war es ziemlich gewieft, einen 3D-Effekt einzusetzen, wie ihn die animierten GIFs hervorrufen.
Die gesamte Bilderserie lässt sich auf der Website des Fotografen bewundern.



























